Der Gründer: Kevin Szostok
Ingenieurdenken trifft Pilotenherz. Warum Sie bei Fliegerass nicht mit einem Verkäufer sprechen, sondern mit einem Experten.
Die fliegerische Basis
„Die Fliegerei ist kein Hobby, sie ist eine Haltung.“ Ich bin aktiver Fluglehrer (UL & Segelflug) und kenne die Bedürfnisse von Flugschülern und Haltern genau. Mit über 5.000 Kilometern Streckenflugerfahrung weiß ich, was ein Reiseflugzeug leisten muss.
Die technische Kompetenz
Beratung braucht Fundament. Mein technisches Verständnis stammt nicht nur aus dem Hörsaal, sondern aus der Werkstatt: Als ausgebildeter Zellenwart kenne ich die Struktur und Wartung moderner Faserverbund-Segelflugzeuge aus der Praxis.
Diese Hands-on-Expertise habe ich durch eine industrielle Grundausbildung in der Flugzeugwartung (Schwerpunkt Metall & Composite im Cessna Citation Service Center) und mein akademisches Hintergrundwissen in Applied Physics und Engineering untermauert. Ich weiß genau, worauf es bei der Langlebigkeit einer Diana ankommt – von der Faser bis zur Avionik.
Management & Innovation
Vom Jet-Cockpit zur Innovation: Der Weg ins Berufscockpit stand mir offen. Nach härtesten Auswahlverfahren hielt ich nicht nur Angebote aus der zivilen Luftfahrt in Händen, sondern auch eine Sofortzusage für die Jet-Pilotenausbildung der Luftwaffe.
Doch 2014 traf ich eine bewusste Entscheidung: Ich wollte mir die bemannte Fliegerei als reine Leidenschaft bewahren und beruflich die Zukunft der unbemannten Luftfahrt gestalten. Als Regional Manager und Operations Manager in der Drohnenindustrie habe ich komplexe Großprojekte geleitet – von der Inspektion kritischer Infrastruktur (Airpelago) bis zu weltweiten Drohnen-Lichtshows (Nocturne Drones). Diese Disziplin und Professionalität bringe ich heute in Fliegerass ein.
Die Inspiration:
Eine Freundschaft über Grenzen hinweg
Der Mentor und der Funke
Dass Fliegerass heute existiert, verdanke ich einer besonderen Begegnung. Als 12-Jähriger lernte ich Hans Werner Holfeld kennen. Hans Werner gehörte einer Generation an, deren Weg in die Luftfahrt durch die Umstände der Zeit geprägt war. Seine fliegerische Laufbahn begann als 14-Jähriger bei der Flieger-HJ und an der historischen Reichssegelflugschule hier in Borkenberge. Später pilotierte er im Krieg Muster wie die He-111 und Ju-52.
Trotz der historisch belasteten deutsch-polnischen Geschichte entwickelte sich zwischen uns eine tiefe Freundschaft. Er sah meine Begeisterung und wurde zu meinem Mentor. Er war es, der mich motivierte, ebenfalls mit 14 Jahren in den Verein einzutreten.
Ohne seinen Zuspruch hätte ich diesen Weg vielleicht nie eingeschlagen. Hans Werner ist inzwischen verstorben, aber sein Geist und seine bedingungslose Fliegerkameradschaft leben in Fliegerass weiter.
Die Mission: Brücken bauen
Polnische Exzellenz, Deutscher Service
Meine Eltern wanderten nach dem Mauerfall aus Schlesien ins Ruhrgebiet aus. Ich bin zweisprachig aufgewachsen (Deutsch/Polnisch auf Muttersprachler-Niveau). Polen besitzt eine stolze Luftfahrttradition und Ingenieurskunst. Doch oft fehlt den Herstellern der Zugang zum deutschen Markt.
Mein Ziel: Ich bringe die technologische Brillanz polnischer Hersteller (Avionic, Ekolot) nach Deutschland – und biete Ihnen dazu den Service, die Kommunikation und das Vertrauen, das Sie erwarten.